

Die Ratsgruppe
DIE LINKE. im Rat der Stadt Leverkusen sagt ihre Teilnahme
an einer
Veranstaltung der GdP (Gewerkschaft der Polizei) anlässlich der
Kölner Lichter ab.

Ausschlaggebend
hierfür sind Äußerungen von Uwe Kossel, GdP Hamburg über
die Partei DIE LINKE in einem Interview mit
Report München. Report München ist
bekannt für eine äußerst rechtsgerichtete Berichterstattung über Die
LINKE.,
die mit überparteilichem Journalismus schon lange nichts mehr zu tun
hat.
Bereits mehrmals sind Journalisten von Report München durch sehr aggressives
Auftreten gegenüber Mitgliedern und Mandatsträgern der Linken aufgefallen.
Darüber hinaus werden Interviews in Berichten von Report München generell
verfälscht wiedergeben und Sachverhalte oftmals durch manipulative Schnittfolgen
absichtlich falsch dargestellt.
In einem erst kürzlich
erschienenem Bericht zur Landtagswahl NRW wurde beispielsweise
ein Komiker der Satirepartei "Die PARTEI", der auf einer Veranstaltung
mit einer DDR
Fahne erschienen war, als Mitglied der Linken dargestellt, um DIE LINKE.
in die Nähe der
SED Politik zu rücken. Die LINKE. lehnt diese als Journalismus getarnte
Meinungsmache
entschieden und in aller Form ab und wird daher künftig für Interviews
mit diesem Magazin
nicht mehr zur Verfügung stehen.

Im gestrigen Bericht
von Report München (05.07.2010) wurde Die LINKE. als militante Organisation
verunglimpft,
weil sie undemokratisches und gewalttätiges Verhalten von staatlichen
Sicherheitskräften aufs schärfste verurteilt.
Dies tut sie jedoch nicht nur aus ihren Erfahrungen im SED Regime heraus,
sondern auch weil sie für eine
konsequente Demokratisierung der Gesellschaft und somit auch der Polizei
eintritt.
Aus diesem Grund sucht Die LINKE. den Dialog mit der GdP, um einen kritischen
Austausch zu ermöglichen.
Leider versucht Uwe Kossel von der GdP Hamburg jedoch in seinem Interview
DIE LINKE. als Hort des
Extremismus darzustellen und schwimmt somit gefällig im Strom der Meinungsmache
von Report München.
Dies zeigt, dass die linke Einschätzung des Polizeiapparates als aggressives
Instrument gegen demokratische
Protestformen und Kritik an Staat, Politik, Gesellschaft und Kapitalismus
leider durchaus richtig ist.
Daher wird DIE LINKE nicht an der genannten Veranstaltung der GdP während
der Kölner Lichter teilnehmen.
Trotz alledem stehen wir weiterhin jedem Austausch offen gegenüber und
hoffen auf eine kritische Aufarbeitung
seitens der GdP.
